#73 – Neues Deutschland

Eine besondere Ausgabe, denn wir mussten sie schon eine Woche im Voraus aufnehmen. Das bedeutet: Wir konnten nicht über die aktuelle Weltlage diskutieren. Eine Herausforderung, der wir uns gerne gestellt haben.

Denn wir waren euch noch einem Thema aus der letzen Folge schuld: Wie würde ein neues, aktuelles Deutschland (oder wie ich es nenne: Hochland) aussehen? Das ist aber nur ein Teil der ganzen Show, denn es geht auch um viel wichtigere Themen. Zum Beispiel dem besten Gebäckstück!

Haut ordentlich Kommentare in die Kommentarfunktion! Nächstes Mal können wir wieder drüber reden.

6 Gedanken zu „#73 – Neues Deutschland“

  1. Hallöchen,

    ich versuche mich diesmal etwas kürzer zu halten, möchte dabei dennoch auf die Mehl-Typ-Frage eingehen:

    Es gibt verschiedene Mehltypen, weil die Industrie auch die „Abfallstoffe“ des Mehls zu Geld machen möchte. Dieser „Abfallstoff“ ist Typ 405 und kennen wir als helles Weizenmehl. In Typ 405 sind unter Anderem auch „Abfallstoffe“ anderer Herkunft enthalten, wie Laktose und Soja zum Strecken des Mehls. Umso höher der Typwert, desto höher ist auch der Mineralstoffgehalt. Ist der Mineralstoffgehalt extrem hoch, so befindet sich auch keine „Abfall-„ und Streckungsmittel im Mehl drin. Deswegen kostet Typ 405 auch nur 30-40 Cent, während man für Typ 630 bereits 1,30€ im Supermarkt zahlen darf.

    Bei Typ 405 habe ich Laktose und Soja als Streckungsmittel (es gibt noch weitere) genannt, weil 20% der Deutschen unter Laktoseintoleranz leiden und somit (latent) eine allergische Reaktion auf Sonntags-Brötchen (Supermarkt, Bäcker) haben. Auf Soja reagiert eine Vielzahl von Pollenallergiker, was ebenfalls zu einer Schädigung das Magen-Darm-Trakts führt und bei jahrelanger Belastung schwere Schäden nach sich ziehen kann. Deswegen wird auch immer wieder darauf hingewiesen, doch bitte das helle Weizenmehl zu meiden und zu Vollkorn zu greifen, weil das nicht nur sättigender, sondern auch Mineralreicher und (weitestgehend) frei von schädlichen Erregern ist.

    Sollte ich falsch liegen, so möge man mich bitte berichtigen.

    Da Andi seine Brötchen selber backt, habe ich hier noch eine Frage: Meine Brötchen sind immer Mehlklumpen und haben keinen „Freiraum“ (Blasen) drin, wenn sie gebacken sind. Es sind im Grunde Mehlsteine. Was, außer Backhefe, nutzt du, damit die so richtig gut aufgehen?

    Und um zum Thema des Podcasts etwas zu sagen: Ich wähle Bibi zur ersten Präsidentin des neuen Deutschlands!

    1. Moin,
      Es gibt recht viel zu beachten.. nicht das ich Experte wäre und dem Brötchen Bikkel (Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht der Heimwerker Andi war..) reinreden möchte, aber vielleicht kann ich dir etwas weiterhelfen. Ich hoffe auch das ich dir hier nicht alles vorkaue, was du eh schon weißt. Also:
      Zum einen, welche Hefe verwendest du?
      Man kann z.B. eine Kultur für den Teig mit Zucker und Milch/Wasser ansetzen damit die Hefen sich vermehren bzw. „aktivieren“..
      Außerdem wirkt eine hoch motorisierte Küchenmaschine wahre Wunder bei widerspenstigen Teigen.
      Zum anderen, lässt du den Teig gehen?
      Ach so und Temperaturen sich für die Hefen auch wichtig, damit sie nicht zu früh absterben etc. …

      1. Hallo,

        ich habe bisher Trockenhefe, Backhefe und Weinsteinpulver (mit Natron) versucht. Die Trockenhefe habe ich zuerst immer mit 3 Esslöffel warmen Wasser vermischt und dann hinzu gegeben. Die Backhefe habe ich direkt in den Teig eingearbeitet. Das Weinsteinpulver und Natron erst in einem Milch-Wasser-Mix gegeben. Habe ich so im Internet gelesen.

        Bei der Trockenhefe und Backhefe lasse ich den Teig aufgehen. Also in eine Schüssel geben, Tuch drüber und auf das Fensterbrett. Bei kalter Außentemperatur stelle ich es an die Heizung. Der Teig geht immer sehr gut auf, fällt dann bei der Nachbearbeitung extrem zusammen.

        Eine Küchenmaschine nutze ich nicht mehr. Habe ich dreimal benutzt und hat mehr Ärger verursacht, als wirklich geholfen. Daher knote ich alles mit den Händen und singe dabei lauthals italienische Lieder. Natürlich im Unterhemd. Weiß aber nicht, ob ich damit nur die Damen und leider nicht den Teig belustige.

  2. Hallooooo!!!

    Ja schön, dass ihr die Kommentare jetzt wieder lesen könnt. Ich finde es doof dass wir um 10 Minuten betrogen wurden!! :/

    Capital Bra ist das Vorbild von jedem Unter-14-jährigen heutzutage. Kein Witz. Seine Musik ist grottenschlecht, das kann ich als Rapexperte garantieren.

    Mikkel ich hab deine Urlaubsfotos auf Twitter sehr geliebt. Hat mich immer sehr glücklich gemacht. 🙂

    Mehr habe ich heute nicht zu sagen!

    Liebe Grüße
    Nils

  3. Moin,
    Mein Vorschlag für einen neuen Namen für unser Land wäre Quality Land nach einem Buch von Marc-Ullrich Kling (oder so). Hatte ich glaub ich auch schon mal erwähnt…
    Wie dem auch sei, ich würde sagen das Berliner Deutschland eher repräsentieren als Brezeln oder Franzbrötchen, denn es sollte ja etwas sein was man fast überall im Land bekommt und uns anständig repräsentiert. Bei Berlinern würde ich sagen, dass das ganz gut passt, auch wenn ich nicht wirklich viel zur Verbreitung sagen kann, nur, dass Brezeln und Franzbrötchen nicht überall erhältlich(oder weit verbreitet) sind.

    Grüße
    PS:
    Ich hasse Recaptcha, ein Scheißverein ist das, ich scheitere ständig daran und vergeude wertvolle Zeit. Vor alle gibt es dir keine Rückmeldung was man jetzt falsch gemacht hat sonder es geht einfach weiter…

  4. Leute,
    Ich habe das Bedürfnis mit euch zu sprechen. Wir brauchen mal ein TS oder treffen uns mal… Das kann ja nicht angehen, dass ich hier seit 2 Jahren oder so eure Kommentare lese und wir nichts voneinander wissen…
    Tschüss
    Benjamin

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